Welcher Werbetext?
Eine kurze Erläuterung von Pro und Contra verschiedener Werbeformen für unsere Kunden:
Landing Page
Die Landing Page ist zur Zeit "der Hit" unter den Werbeformen. Zu Recht. Sie ist der zweite Schritt einer Doppel-Aktion:
Schritt 1: Sie haben eine Werbeanzeige aufgegeben (ob Print oder Internet).
Schritt 2: Sie führen potentielle Kunden mit einer speziellen Internetadresse auf eine eigens für diese Aktion oder dieses Produkt zugeschnittene Seite. Ungestört von Ablenkungen bewegt dort die emotional ansprechende Argumentation Ihre Kunden zum Kauf oder anderen erwünschten Handlungen.
Eines der kostengünstigsten Werbemedien, zumal die Besucher dieser Seite schon als Interessenten vorqualifiziert sind. Sie müssen sie "nur noch" dazu bewegen, den letzten Schritt zu tun.
Für einen unerwarteten hohen Ansturm von Kunden sollten Sie dann aber auch gewappnet sein!
Wenn Sie bei Google eine Suchwortanzeige (Adwords) aufgegeben haben, dann spart eine gute Landing Page Ihnen bares Geld, denn Google vergibt für jedes Adword einen Qualitätsfaktor. Anzeigen mit einem höheren Qualitäsfaktor haben geringer Klickpreise. Eine schlechte Landing Page fließt in die Bewertung ein und kann den Preis pro Klick z. B. auf 8 € hochtreiben!
Hier finden Sie Texter für Landing Pages.
Lust auf mehr Info? Es gibt 2 relevante Artikel in der Rubrik Profitexter aktuell
Die Landing Page. Heute so unverzichtbar wie die eigene Webseite (Martina Roters)
Einmal Luftlinie zu mehr Umsatz bitte! (Silvia Ohse)
Werbebrief (Mailing)
Möglicherweise fehlt Ihnen ja nur ein 1a-Werbebrief zum Umsatzdurchbruch.
Auch in Zeiten des elektronischen Marketings hat der gute alte Werbebrief keineswegs ausgedient. Der virtuelle Top-Verkäufer steht zwar nicht auf Ihrer Gehaltsliste, aber er benötigt schon ein paar Investitionen:
Eine erstklassige Adressenliste (die Ihnen ein Listbroker besorgen kann), die Kosten für den Druck (eine gute Druckerei berät sie gern) sowie den Versand (darum kümmert sich nötigenfalls ein Lettershop) und natürlich einen brillanten Text, der Ihren Adressaten zum Handeln bringt.
Dafür revanchiert sich der Werbebrief mit ein paar Zusatztrümpfen:
Für eine postalische Werbesendung brauchen Sie keine Einverständniserklärung des Empfängers. Wenn Sie Adressen anmieten, haben Sie den Vorteil, dass diese bereits mit der Robinson-Liste (alle Verbraucher, die keine Werbesendungen wünschen) abgeglichen sind, und Ihre investierten Euros nicht quasi automatisch in der Mülltonne landen. Im Gegensatz zur E-Mail genießen Sie beim Werbebrief auch einen höheren Vertrauensvorsprung als in der virtuellen Welt und haben dadurch höhere Response-Chancen.
PS: Versuchen Sie, über das Response-Element die Erlaubnis des Empfängers für zukünftige Kontakte via E-Mail zu erhalten. So erschließen Sie sich einen kostengünstigeren Kommunikationskanal.
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Verkaufsgeheimnis (Lutz Haase)
Selfmailer:
Eine Alles-in-einem-Werbesendung, meist mit hohem kreativen Anspruch, außergewöhnlichen Formen und integriertem Response-Element. Eine im Direktmarketing erfahrene Druckerei kann Ihnen hier weiterhelfen, wenn Sie wissen wollen "was alles geht". Wenn die Druckerei um die Ecke bei Ihrer telefonischen Anfrage mit dem Ausdruck Selfmailer nichts anfangen kann, dann können Sie das Gespräch gleich höflich beenden.
Selfmailer sind auf Anhieb als Werbesendung erkennbar und riskieren so eine frühe Aussortierung. Andererseits setzen Sie meist stark auf die Triebfedern Neugier und Spieltrieb und glänzen durch ein relativ günstiges Preis-Leistungsverhältnis.
Stand-Alone-Mail (SAM)
Eine Werbe-E-Mail, die an den eigenen Kundenstamm oder gemietete Adressen versendet wird:
Handicap: Sie brauchen die Zustimmung des Empfängers.
Vorteil: Dieser elektronische Werbebrief ist relativ kostengünstig, weil der Fließtext so lang sein darf, wie Sie Ihre Leser fesseln können. Durch mehrfach gesetzte Links zur Bestellseite können Sie allen Persönlichkeiten Rechnung tragen: dem gehetzten Viel-Surfer, der schnell entschlossen nur noch den Kauf-Link sucht sowie dem skeptischen Qualitätssucher, der erst alle Argumente abwägt, um zu einer Kaufentscheidung zu gelangen.
Allerdings brauchen Sie eine äußerst zugkräftige Betreff-Zeile, um in der E-Mail-Flut nicht unterzugehen und auch sonst noch ein wenig Know-How, damit die E-Mail nicht vorschnell im Spam-Filter landet. Die so genannten False-Positives haben mittlerweile hohe Wellen geschlagen (So verschickt die Harvard-Universität Ihre Bescheide wieder mit der Post, nachdem ein Provider die Harvard-Mails als vermeintlichen Spam ausgefiltert hatte).
Katalog
Sie haben ein vielfältiges Angebot? Dann kommen Sie um den Katalog nicht herum. Offline wie online ist die Art, wie Sie Ihre Produkte präsentieren, entscheidend. Selbst bei knapp bemessenem Platz geraten Ihre Kunden in Kauflaune, wenn sie in den Texten nicht nur eine langweilige Aneinanderreihung von Produktmerkmalen finden, sondern spezifische Vorteile.
Und noch ein Tipp: Achten Sie auf jeder Seite auf einen speziellen Blickfang. Größter Vorteil des Katalogs? In den meisten Fällen gehen diese an Bestandskunden, d. h. es liegt viel Datenmaterial zur Zielgruppe vor. Dann kann auf deren Wünsche und Sehnsüchte eingegangen werden.
Schlimme Sünde bei der Katalogerstellung? Langweilige Beschreibungstexte.
3 Ideen, die Ihren Katalog noch erfolgreicher machen! (Annette Scholz)
5 Schwierigkeiten, die ein Katalogprojekt garantiert verzögern (Annette Scholz)
Anzeige
Gerade bei haushaltsnahen oder Angeboten des Handwerks ist der lokale Faktor sehr hoch. In den Fällen lohnt sich eine Anzeige im "Käseblatt" (lokale Tageszeitung oder regionaler Geschäftsanzeiger) - wenn sie intelligent auf Verkauf angelegt ist. Übrigens ist es auch hier einen Test wert, auf eine Webadresse zu verweisen, um dort den Dialog fortzuführen.
Webauftritt
Niemand verlangt von Ihnen, dass Sie gleich in Second Life mitmischen (eine virtuelle 3D-Simulation, in der Menschen interagieren, ja Handel treiben und damit sogar echtes Geld verdienen). Eine WWW-Adresse ist heutzutage ein absolutes Muss. Auch wenn sich insbesondere traditionelle Handwerkerberufe damit immer noch schwer tun, die Zeiten sind definitiv vorbei, in denen sich der Kunde in den Gelben Seiten den Klempner nach dem Prinzip Ene-mene-muh-und-raus-bist-du ausgesucht hat. Also schaut er oder sie im Internet nach, welcher Betrieb sich ihm sympathisch präsentiert.
Immerhin sind in Deutschland mehr als 50% der 16-74-Jährigen mindestens 1 x pro Woche online. In Zeiten von zunehmenden Single-Wohneinheiten hat die Mund-zu-Mund-Propaganda abgenommen, dafür holen sich Kunden im Internet über Verbraucher-Community-Seiten mit Bewertungssystemen oder Anwender-Online-Foren Informationen, um ihre Kaufentscheidung abzusichern.
Entscheidend für die nachhaltige Wirkung auf Kunden ist der Ton, in dem Internet-Texte geschrieben sind. Dabei darf das kleine 1x1 in Sachen SEO (engl. : Suchmaschinen-Optimierung) nicht vernachlässigt werden. Denn eine Webseite, die von niemandem gefunden wird, ist noch schlechter als gar keine Webseite - sie ist nämlich rausgeschmissenes Geld. Gute Texte berücksichtigen Kundenbedürfnisse, ohne darüber SEO zu vernachlässigen.
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'Content Is King' -- oder die immerwährende Jagd der Suchmaschinen nach guten Inhalten (Uwe Hiltmann)
Suchwortanzeige (z. B. Google-Adword)
Eine zündende Headline aus nur 25 Zeichen, die einen Surfer in Bruchteilen von Sekunden beim Googeln magnetisch einfängt?
Umgehend lässt er die Anzeigen der Konkurrenz links - pardon rechts! - liegen.
Das ist haargenau, was Sie brauchen - und mit einem Google-Adword auch bekommen. Denn wer käme schon von allein auf Ihre Internetseite?
Man könnte die „Body Copy“ der Google-Anzeige auch "Die Kunst der 70 Zeichen" nennen, denn die starre Platzvorgabe für die nächsten zwei Zeilen hat schon manch kreative Idee mangels freier Entfaltung im Keim erstickt. Für Profitexter aber kein Problem, sondern eine heiß geliebte Herausforderung.
Und vergessen Sie bitte nicht: Die URL, zu der Sie mit der letzten Zeile verlinken, die darf leider auch nur aus 35 Zeichen bestehen - Google besteht drauf.
Schade ist lediglich, dass sehr gefragte Keywords bereits höhere Budgets erfordern und dass Klickbetrug auch durch ausgeklügelte Algorithmen nicht völlig auszuschließen ist. Doch mit einem fest begrenzten Budget, zu dem wir unbedingt raten, ist die Suchwortanzeige ein geniales Marketinginstrument.
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'Adwords für Anfängeer' -- Ein Kinderspiel oder Alptraum für Existenzgründer?
(Martina Roters)
Tipp:
Ganz gleich, für welche Werbeform Sie sich entscheiden, fragen Sie rechtzeitig nach Texten an. Gute Texter haben nicht immer auf Anhieb Zeit und je eher Sie Ihr Projekt anfragen, desto besser sind Ihre Chancen...
Und hier geht's zur Startseite, wo Sie mehr über die ganz spezielle Art des Textens und der Ausbildung der Texter auf dieser Plattform erfahren...
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